Schwarzwald 2002: Münstertal, Kaiserstuhl, Gutach, Wildgutach, St. Märgen, Kirchzarten
Heute sehen wir uns mal den Kaiserstuhl an. Und bringen uns gleich noch etwas Wein von dort mit. Auf Umwegen zum Kaiserstuhl und ebenso zurück. So ließe sich dieser Tag in einem kurzen Satz zusammenfassen.
In Kürze:
Aftersteg, Hofsgrund, Münstertal, Neuenweg, Schönau, St. Blasien, Todtmoos, Zell i.W., Schopfheim, Steinen, Kandern, Marzell, Badenweiler, Obereggenen, Müllheim, Staufen i.B., Gottenheim, Bötzingen, Oberbergen, Achkarren, Wyhl a.K., Kappel a.R., Ettenheim-Münster, Keppenbach, Gutach i.B., Simonswald, Wildgutach, St. Märgen, Buchenbach, Kirchzarten, Oberried, Aftersteg
Strecke: 374 km
Dauer:
7,5h
Gefahren am
13.08.02
IIm Detail:
Heute haben wir ausgesprochen schönes Wetter. Die Ausnahme in diesen Ferien. Wie schon öfter starten wir berghoch zur Schauinslandstrecke und machen erst mal bei Notschrei nach rechts einen Schlenker über Hofsgrund, indem wir Richtung Kirchzarten abbiegen, später uns dann aber links halten, bevor wir zum Wildpark kommen.
In
Hofsgrund geht es an der Kirche vorbei zurück zur
Schauinslandstrecke. Wir versinken im Nebel. Fast null Sicht. Die
Schauinslandstrecke überqueren wir nach Münstertal.
Das Linksabbiegen in Grieshübel gegenüber der Gastwirtschaft ist immer noch nicht ganz perfekt bewältigt. Elendiges Eck! Der Nebel verschwindet allmählich. Durch ein malerisches Tal folgen wir dem Wildbach bergab auf der schmalen Straße. An der Kreuzung Krozingen/Schönau fahren wir Richtung Krozingen. Die restlichen tiefhängenden Wolkenfetzen sorgen für hübsche Licht- und Schattenspiele auf dem gegenüber liegenden Hang.
Wir kommen in den Ort Münstertal, der vor langer Zeit einmal
komplett zerstört wurde und bis heute nur aus wenigen verstreuten
Gehöften besteht. Am auffälligsten ist das Kloster Trudpert auf der
linken Seite. Am Ortsende bei der Kurverwaltung biegen wir links ab
nach Neuenweg. Am Ende von Rotenbuck gabelt sich die Straße. Wir
halten uns links entlang des Baches. Am Gasthaus Hirschen fahren wir
rechts Richtung Schönau. In vielen Kurven windet sich das Sträßchen
bergauf. Fast ganz alleine sind wir unterwegs. Auf der Kuppe fahren
wir geradeaus. Der Belag wird besser. Die Strecke ist die Show. Anfangs fahren wir am Hang mit freier
Sicht ins Tal. Später kommen wir in Wald. In Neuenweg fahren wir
Richtung Schönau. Bis kurz vor Wembach lässt es sich klasse fahren.
Dann ist Ausbauende.
Am Ende von Wembach geht’s links weiter. Donaueschingen ist angeschrieben. Wir fahren durch Schönau, hätten es auch rechts umfahren können. Die Wege des SPIII sind manchmal unergründlich! Egal wie, nach Schönau biegen wir rechts ab nach Todtmoos/St. Blasien, in Präg links nach St. Blasien. Auf einem Superbelag geht’s bergauf. Wir fahren durch Nadelwald. Ab und zu wird ein Blick frei. An St. Blasien fahren wir quasi vorbei. Deutlich sehen wir die Kuppel der Benediktiner Abtei. Ungefähr auf deren Höhe biegen Petra und ich rechts nach Todtmoos ab. Auf einer guten Straße kommen wir schnell dorthin. Dank SPIII aber nicht schnell durch. Das Navi jagt uns kreuz und quer durch den Ort, schweigt aber an entscheidenden Stellen. Am einfachsten dürfte sein, sich zuerst rechts nach Schönau zu halten, dann links nach Zell.
In Mambach halten wir uns links auf die 317 Richtung Basel.
Erwartungsgemäß ist die Bundesstraße etwas langweilig. Bis Steinen
ist’s aber auszuhalten. Hier verlassen wir sie nach rechts, fahren
über die Wiese und folgen der Wegweisung nach Kandern. Vorbei an
Kloster Weitenau fahren wir an Wiesen vorbei, eingerahmt von dicht
bewaldeten Hängen. Nach
Schlächtenhaus wird die Strecke genial. Eine Kurve jagt die andere.
Schräglagen bis zum Aufsetzen. Bevor wir richtig in Kadern sind
biegen wir rechts ab nach Malsburg-Marzell und fahren durchs
Kandertal. Beidseitig türmen sich hohe Berge auf. Nach Marzell
halten wir uns links nach Badenweiler an der östlichen
Schwarzwaldkante. Richtung Kantern/Sehringen ist hier richtig.
Erst nach Schallsingen biegen wir links ab nach Müllheim/Obereggenen.
Bis hierher ist die Strecke einwandfrei. Wir kommen nach Feldberg
und damit in die ersten Weindörfer des Marktgräflerlandes. Am ersten
Kreisverkehr in Müllheim fahren wir nach rund 270° nach Lörrach ab
und nehmen beim zweiten gleich die erste Ausfahrt stadteinwärts.
Dann halten wir uns rechts auf der Hauptstraße. Vorbei an einer
roten und einer weißen Kirche biegen wir schließlich links ab
Richtung Sulzburg.
Wahrscheinlich gibt es auch einen einfacheren Weg durch Badenweiler, aber irgendwie kam ich nicht wie geplant in die Östliche Allee.
Auf
einer schmalen Straße erreichen wir durch jede Menge Weinfelder
Zunzingen und Britzingen. In Staufen biegen wir links ab nach
Freiburg/Bad Krozingen. Wir fahren durch riesige Maisfelder.
Mais, Mais, Mais. Nur ab und zu kommt ein
Tabakfeld. Über den Maisfeldern taucht plötzlich der Kaiserstuhl
auf. Bei Bad Krozingen biegen wir kurz auf die B3 Richtung Freiburg
ein und verlassen sie kurz danach nach Biengen/Ehrenkirchen. Kurz
danach geht’s rechts ab nach Tiengen. Alles sehr flach hier. Ein
paar Apfelbäumchen stehen herum.
In Mengen halten wir uns wegen einer Umleitung links nach Munzingen und dann erst nach Tiengen.
Inzwischen wird’s warm. Sehr warm. Endlich mal in diesem Urlaub.
In Opfingen halten wir uns links nach Merdingen. Kurz danach wieder rechts nach Waltershofen. Dort angekommen geht’s links ab nach Gottenheim. Hier halten wir uns Richtung Bötzingen/Vogtsburg. Bei Bötzingen erreichen wir die Kante des Kaiserstuhles und beginnen unsere Rundfahrt bei Oberbergen, dem Ursprung der „Bassgeigen-Weine“. Weiter geht’s durch Oberrotweil und Achkarren. Die Straße führt durch kleine Schluchten oder direkt an Rebstöcken vorbei. Am Kreisverkehr nach Achkarren halten wir uns Richtung Breisach. Später an der T-Kreuzung geht’s rechts nach Riegel. Später am Bahnübergang bei Jechtingen biegen wir nach Sasbach ab und hier nach Wyhl. Den Kaiserstuhl haben wir verlassen und kommen wieder in die Rheinebene.
Rechts sehen
wir wieder die Hügel des Schwarzwaldes und fahren in Wyhl weiter
nach Rust und Kappel-Grafenhausen. Nach Wyhl verschwinden wir erst
mal wieder im Mais. Die weithin sichtbare Achterbahn des
gleichnamigen Vergnügungsparks kündigt Rust an.
In Kappel rechts abbiegen nach Ettenheim. Vor uns auf der ersten Bergkante drehen sich sechs Windkraftwerke. In Ettenheim-Münchweiher am Kreisverkehr geht’s weiter nach Ettenheim-Münster. Die Strecke verspricht wieder bergiger zu werden. Ein super Belag und schöne Kurven begeistern uns. Weiter geht’s mit Peilung Emmendingen. Die L110 scheint bei Einheimischen als Rennstrecke bekannt zu sein. An der Bushaltestelle Eckanger biegen wir links ab nach Freiamt/Keppenbach. Die Straße wird schmäler. In Keppenbach biegen wir links ab nach Gutach i.B. In Stollen halten wir uns links nach Freiburg, fahren über die Elz und dann Richtung Furtwangen. Leider ist die L173 stark befahren und jede Menge Dosen stauen sich hinter einem Schleicher. Zu dem sind die Orte sehr langgezogen und scheinen manchmal nicht enden zu wollen. Beim Wirtshaus nach Beimengel biegen wir links ab nach Wildgutach in die kleine enge Schlucht nach Neuhäusle und St. Märgen. Es ist immer wieder toll durch diese Klamm zu fahren. Vor dem Hexenloch biegen wir rechts ab. Dort, wo die beiden Bäche zusammenfliesen.
Bei St. Märgen fahren wir Richtung Freiburg durch das Wagensteigbachtal. Bei Zarten folgt man am besten der Ausschilderung nach Todtnau und nutzt die Umgehung von Kirchzarten.
Bei Oberried kommt man am Aquadukt um Kraftwerk vorbei und dann geht’s auf Kehren und Kurven den Berg hoch nach Notschrei. Solange kein Auto
vor einem fährt, lässt sich’s ganz toll angehen. Danach wieder
hinunter nach Aftersteg, vor bei an den Todtnauer Wasserfällen.
Fazit: Die Fahrerei war super. Der Besuch des Kaiserstuhl hat gelohnt. Die Umwege dorthin erst recht.
Copyright 2002-2006, Harald Meyer, 96193 Wachenroth. Letzte Änderung 11.11.06